Range Rover Evoque bedeutet schickes Design und cooles Auftreten?

Herzlich willkommen liebe KissMyDrive Motor- und Tourenfans zu einem neuen Jahr 2013! Die Feiertage sind nun vorrüber und der Alltag wird uns fast wieder einholen. Verschönern möchten wir dies mit tollen Beiträgen und Tourenberichten aus der aktuellen Auto- und Motorradwelt. Das Autohaus Hedtke hat mir über die Weihnachtsfeiertage den Range Rover Evoque überlassen und so konnte ich das erste Mal einen Range Rover fahren. Wichtig ist mir die Sicherheit, Größe und Übersichtlichkeit in einem Auto. Das Modelljahr 2013/2 ist das erste Fahrzeug, welches unseren Testdrive im neuen Jahr 2013 antritt.

Viele Wege führen nach Rom, doch nur ein Weg darf zur Zufriedenheit eines Fahrzeuges führen. Die Marke Range Rover ist eigentlich mit Reichtum und dem Geruch von Nizza verbunden. Doch das kann mit dem Evoque anders werden, denn dieser Range Rover ist der günstigste in der Range-Line. Da lohnt sich ein genauerer Blick.

Unser Testwagen

Ausgestattet wurden wir beim Range Rover Evoque mit einem SD4 Automatik Allradantrieb in der Farbe Firenze Red. Diese Farbe schien mir anfangs sehr ungewöhnlich und ich wehrte mich erst, damit auf die Straße zu fahren doch rasch merkte ich, wie selten und auffällig eigentlich die Kombination Evoque und Firenze Red auf die Gaffer des Bürgersteigs wirkte. Vermutlich taten die 20″-Leichtmetallfelgen mit 5 Doppelspeichen ihr Übriges dazu.

Harte Daten

Für alle diejenigen, die es genau wissen wollen: Die 2,2-Liter Diesel Motorisierung mit 4/4 Zylinder und Ventile und 190 PS haben sich als vorbildliche Kombination bei dem Edel-SUV herausgestellt. Mit 420 Nm (max. Drehmoment) wird der Fahrer und Beifahrer angenehm in die Sitze gedrückt. Dann ist zwar ein kombinierter Kraftstoffverbrauch von 6,4 l/100km nicht mehr realistisch, jedoch ist das breite Grinsen das neue Jokerface beim Fahrer etabliert – dafür lohnt sich durchaus der Start in den Tag. Das 6-Stufen Automatikgetriebe kann somit die Insassen von 0-100 km/h in 8,5 Sekunden katapultieren. Sollte nicht zu oft durchgeführt werden, denn das Tankvolumen ist mit 58 Litern wahrlich nicht der Mammut unter den Elefanten. Eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h kann durchaus erreicht werden.

Erster Eindruck

Der erste Kontakt ist mit Respekt behaftet. Es ist kein sehr großer Wagen und doch wirkt er bullig. Was erwartet den Fahrer im Inneren des Autos? Die Türe öffnet leicht, die Einstiegsleiste leuchtet mit der Range Rover Lichtsignatur entgegen, leicht schwingt der Hintern in den Ledersattel, Türe zu und Stille.

Geschafft, danke für die Aufmerksamkeit… 😉 Ok, kurz Spiegel eingestellt, das iPhone über die Anlage gekoppelt und schon kann es los gehen. Der Wagen funktioniert keyless, das bedeutet, dass der Schlüssel in der Tasche bleiben kann, während der Start-Stopp-Knopf betätigt werden kann. Beim Starten steigt eine Art „Jog-Dial“ aus der Mittelkonsole, mt welchem der Fahrer einstellt, ob er fährt, parkt oder rückwärts fährt. Dieser Wahlhebel als Drehknopf ist Range Rover wirklich sehr gut gelungen.  Damit wird die Funktionalität im Interieur stark aufgewertet. Die ersten fünf Minuten sind geprägt von unterschiedliche Gedanken: Wo lese ich was ab und wo finde ich welche Funktionen? Bei dem Evoque geht man auf echte Entdeckungsreise. Nach 10 Minuten ist der erste Eindruck perfekt – wir fahren einen echten Range Rover und denken zumindest, dass wir ihn komplett kennen.

Design

Das Design wirkt sowohl auf die Insassen als auch auf die Betrachter durch das Leben und die Energie, die in den schönsten Städten der Welt allgegenwärtig ist, inspirierend.

Der Geist einer neuen Generation

Es ist verwegen und kompromisslos – fast einzigartig. Viele Hersteller versuchen das Design bereits zu kopieren. Andere meinen, dass der Evoque zu japanisch, sprich „Kia-lastig“ aussehe. Das alles ist natürlich Geschmackssache und der Designchef darf den letzten Satz auf keinen Fall lesen – trotzdem wirkt das Design bei den meisten Menschen aufregend frisch und die Zukunft wird zur mitreißenden Realität, denn das Fahrzeug gibt es so tatsächlich. Es ist keine Designstudie (mehr).

Fahreigenschaften

Der Range Rover fährt sich mit 1.595 kg absolut sicher und spurtreu. Erhoben fühlt man sich auf den Strassen und absolut sicher, auch bei Nässe. Dass er beim anspruchsvollen Euro NCAP-Test die Bestnote von 5 Sternen erhielt, rundet das gute Fahrgefühl gut ab. Das Motorengeräusch ist angenehm knackig und die Gänge schalten gut übereinander.

Negativ aufgefallen

In der Mittelkonsole befindet sich das Entertainmentpaket, welches aus Audio- und Navigationseinheit besteht. Wer hier die Eingabe per Fingerdruck erleben möchte, sollte viel Zeit mitnehmen. Nach jedem Buchstaben erwartet den Nutzer eine Verzögerung, die einen ungeduldig erscheinen lässt. Lieber hier die Spracheingabe nutzen. Die ist dafür prima gelöst und die Sprachbefehle werden im Display angezeigt.

Die elektronische Parkbremse ist vorhanden, aber ich sehe am Schalter selbst nicht, ob die Bremse angezogen ist oder nicht. Lediglich neben dem Tacho wird dies mittels roter Leuchte angezeigt – eine Kleinigkeit, aber gelernt ist gelernt.

Junge Eltern, die sicherlich einen Kinderwagen in Ihrem Fuhrpark managen sollten unbedingt diesen zu einer Probefahrt mit dem Evoque mitnehmen und den Kofferraum ausprobieren. Das Unternehmen Bugaboo hat uns seinen Bestseller für einen Packtest zur Verfügung gestellt. Kinderwagen prima, doch leider keinen Platz im Kofferraum – bleibt es wohl nur bei der Golftasche. Eigentlich schade, da bei Edelmarken sich sicherlich hier sehr gute Abnehmer finden würden.

Positiv aufgefallen

Alles andere ist positiv ausgefallen. Wer den Mainstream wie VW Golf nicht mehr sehen kann und den nächsten Schritt in seiner eigenen Automobilgeschichte gehen möchte, sollte sich den Evoque unbedingt anschauen. Hervorragendes Design, gekoppelt mit einer ausgereiftentechnik runden das Evoque-Feeling spürbar positiv ab. Hier möchte man gerne jeden Morgen Platz nehmen, denn einen hübscheren Range Rover hat es bisher noch nicht gegeben.

Fazit

Die Reise kann direkt beginnen. Der Range Rover Evoque überzeugt als günstigster und leichtester Range Rover aller Zeiten. Dazu kommt ein einzigartiges Design, was den Wagen in einem neuen Glanz erscheinen lässt. Einen guten Eindruck vor der Haustür macht er außerdem aus. Hier ist alles in Ordnung.

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