Kategorie Archiv: Videos

Essen Motor Show - Tuning-Highlights und mehr

Auf der alljährlichen Essen Motor Show finden wir neben berühmten Persönlichkeiten wie den ehemaligen PS-Profis JP und Sidney auch jede Menge renommierter Tuning-Firmen wie Liberty Walk, ABT, Brabus und mehr. Wir waren natürlich für euch vor Ort und zeigen euch die Tuning-Highlights der diesjährigen EMS in unserem Highlight Video und der Galerie

Umso näher wir der Messe auf der Anfahrt kamen, desto mehr Oberklasse-KFZ’s begegneten uns. Neben einem orangefarbenen BMW M4, welcher sich völlig entspannt und verkehrskonform seinen Weg zur EMS bahnte, gab es auch sportlichere Fahrer, wie beispielsweise den, eines BMW M2, welcher dann auch schnell von der Polizei herausgezogen wurde, wie man im Video sieht.

Alles in allem war die Messe sehr gut aufgezogen und viel entspannter, als man es sonst von solch großen Ausstellungen erlebt. Dies lag unter anderem an der guten Organisation und dem sinnvoll aufgeteilten Messegelände, welches von Oldtimern über Drift Races bis hin zu Street Tuning keine Wünsche offen ließ.

Ein besonderes Augenmerk lag auch auf der Ferrari Sonderschau, welche anlässlich des 70. Jubiläums stattfand und sehr schön aufgemacht war. Dort fand man unter anderem Modelle wie den Ferrari 342 America aus dem Baujahr 1953 oder eben auch den neuen LaFerrari.

#038 Spotlight: Schnupperbegegnung mit dem neuen Jaguar F-Pace beim Testfahrtevent der Art of Performance Tour

Mit einem Rückblick möchte ich diesen Beitrag starten. Schon im September 2013 haben wir Euch in dem Videobeitrag „#V009 IAA Highlights und Bundeskanzlerin Merkel bei Eröffnung der weltweiten Mobilitätsmesse“ das erste mal den Jaguar F-Pace gezeigt – das damalige Model hiess noch C-X 17. Jetzt drei Jahre später sitzen wir im Serienfahrzeug F-Pace drin und können Euch sogar ein Bewegtbild vorstellen.

Das F-PACE-Portfolio startet mit dem F-PACE 20d Pure mit Heckantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe zum attraktiven Einstiegspreis von 42.390 Euro. Das obere Ende markiert die 280 kW (380 PS) starke F-PACE „First Edition“ mit Allradantrieb und Achtstufen-Automatik für 84.350 Euro. Wir hatten Interesse, den jüngsten Jaguar Neuzugang sowie die Sportlimousine XE und die Businesslimousine XF abseits des Showrooms ausführlicher kennenzulernen, und sind zur „The Art of Performance Tour 2016“ eingeladen worden. Die Roadshow gastiert in 15 Städten und bietet Testfahrten im urbanen Umfeld – in unserem Fall ist dies Frankfurt am Main gewesen.

Banner Jaguar F-Pace Video 038

Der neue Jaguar F-PACE basiert auf der selben modularen Jaguar Land Rover Aluminium-Plattform wie die Limousinen XE und XF. Mit einem geräumigen Innenraum für fünf Erwachsene und einem Kofferraumvolumen von 650 Liter übernimmt er innerhalb des Jaguar Programms die Rolle des Familien-Sportwagens.

Breites F-PACE Angebot mit sechs Ausstattungsstufen

Jaguar bietet den neuen F-PACE in den Ausstattungsvarianten Pure, Prestige, Portfolio, R-Sport und S sowie als limitierte First Edition an. Bis hinauf zur R-Sport-Line gibt es das Modell in Verbindung mit dem 132 kW (180 PS) starken Turbodiesel der Ingenium-Baureihe auf Wunsch auch mit Heckantrieb – ansonsten ist Allradantrieb obligatorisch. Ebenfalls für die ersten vier Lines besteht die Alternative zwischen einem Sechsgang-Handschalter und der 8-Stufen-Automatik von ZF.

Der F-PACE Prestige hebt sich unter anderem durch Sitze in Taurus-Leder, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Nebelscheinwerfer und ein Gepäckraumtrennnetz von einem F-PACE Pure ab. Die Portfolio-Variante steigert mit zehnfach elektrisch verstellbaren Vordersitzen in perforiertem Windsor-Leder und Paneelen in glänzend marmoriertem Ebenholz den Luxuscharakter des F-PACE. Im Gegenzug dazu betont die Linie R-SPORT mit 19 Zoll Felgen, Sportlenkrad und vielen weiteren sportiven Designelementen die fahrdynamische Facette des im ikonischen Jaguar Design geformten Crossovers. Nur noch gesteigert vom exklusiv mit dem 280 kW (380 PS) starken 3,0-Liter-Sechszylinder bestückten F-PACE S mit adaptivem Fahrwerk, LED-Scheinwerfern, 20-Zoll-Felgen und weiter geschärfter Sportoptik.

Interview vor Ort beim Testfahrtevent der Art of Performance Tour

Frau Helga Tauber hat sich die Zeit genommen und uns rasch einige Fragen Testfahrtevent der Art of Performance Tour zu beantworten.

Frage Rafael Schimanski: Gerade komme ich von unserer Probefahrt des F-Pace zurück. Das wievielte Testfahrtevent der Art of Performance Tour hier in Frankfurt am Main ist es heute?

Helga Tauber: Die Art of Performance Tour startet in Frankfurt und führt sich in 13 weiteren Städten fort. Das Fahrgefühl in einem Jaguar ist mit nichts zu vergleichen. Daher sollen Kunden die Fahrzeuge selbst erleben – im Rahmen der „Art of Performance Tour“ in einer von 14 deutschen Städten. Hier kann jeder Interessierte – mit Anmeldung – das bevorzugtes Jaguar Modell erleben – beim Testfahrtevent der Art of Performance Tour.

Frage Rafael Schimanski: Wie viele Fahrzeuge haben Sie ungefähr hier am Standort und welche Fahrzeuge stehen hier bereit?

Helga Tauber: Es sind hier ca. 12-13 Fahrzeuge am Stand bereit. Die Sportlimousine Jaguar XE, die Businesslimousine Jaguar XF sowie der neue Performance-SUV, der Jaguar F-PACE, stehen für Interessenten zur Testfahrt bereit.

Frage Rafael Schimanski: Welche Erwartungen haben Sie an die Art of Performance Tour?

Helga Tauber: Möchten die Markenwelt näher an die Kunden bringen. Kommunikation zu Interessenten führen.

Frage Rafael Schimanski: Die Kommunikation klappt hervorragend – das haben wir eben selbst erleben dürfen. Gibt es einen besonderen Favoriten für Sie persönlich, der hier unter allen Fahrzeugen steht?

Helga Tauber: Ich mag sie alle! Der F-Pace ist natürlich der neuste Zugang und steht heute im Fokus. Er wird stark von Interessierten, Kunden und auch von Wettbewerbern beobachtet. Er zieht die Leute in seinen Bann, das haben wir auch hier sehr stark gemerkt. Ich finde, der F-Pace funktioniert ein wenig wie eine Lokomotive, sehr erhabendes Fahrgefühl und trotzdem mega-sportlich – so empfinde ich persönlich für den F-Pace. Schauen Sie sich das Fahrzeug an, so viele Leute stehen darum.

Frage Rafael Schimanski: Vielen Dank für die Einladung und weiterhin ganz viel Erfolg bei der Art of Performance Tour.

Helga Tauber: Gerne und Vielen Dank.

Fazit

KMD Urteil 80Sportwagen nein – Alltagstauglich ja. Und dazwischen? Der Jaguar F-Pace sind nackt einfach langweilig aus. Das Sportpaket macht den Wagen erst hübsch, aber längst nicht zu einem Sportwagen selbst. Da wird der Sportwagen-Enthusiast vermutlich eher zum Porsche Macan greifen wollen, denn in dieser Liga hat sich der Jaguar etabliert. Diese Raubkatze gehört – der entsprechenden zusätzlichen Ausstattung vorausgesetzt – zu der Gruppe der Edel-SUV, welches gleich einen stolzen Preis trägt. Der 35t AWD ist ein V6-Benziner  mit Kompressaufladung (340 PS) und damit ab € 50.010,- erhältlich. Dafür, dass Jaguar seit 2008 zu Tat Motors Gruppe gehört eben ein stolzer Preis. Der Fokus wird auf Sportlichkeit gesetzt, doch zukünftige Fahrer werden eben mehr von der Alltagstauglichkeit überrascht werden und das wird die Gegner – allen Voran auch mercedes – das Fürchten lehren, denn wer kein Mainstream Auto fahren möchte, wird eher zum Jaguar greifen.

Video: #038 Spotlight und Begegnung mit dem neuen Jaguar F-Pace

 

Fotoshow: Spotlight Jaguar F-Pace

#035 Tesla P85D: Auch mit Elektroantrieb an die Spitze

Allrad und 700 PS, das gibt es für schlappe 321.000€ bei Lamborghini im Aventador, oder eben für ein Drittel des Preises bei Tesla und das auch noch in vollelektronisch! Das neue Tesla Model S P85D schafft sich mit Mega-Power und Allrad auf ein ganz neues Level. Dabei bleibt der Wagen auch noch völlig familientauglich! Wie kann das sein? Wir sind Teslas aktuelles Model gefahren! 

Kaum zu glauben: Das Tesla Model S P85D (Das „D“ steht für „Dual Motor“) ist genauso stark wie der Lamborghini Aventador und das sogar elektrisch. Die Höchstgeschwindigkeit ist wie bei den meisten high-end Modellen auf 250 km/h abgeriegelt, bei normaler Fahrweise reicht die Akku-Kapazität (85 kWh) des Wagens ca. 480 Kilometer und das ist durchaus stattlich für einen Wagen mit solcher Leistung. Leistung ist auch genau das richtige Stichwort: Der P85D beschleunigt in 3,4 Sekunden von 0 – 100 km/h, dies wird durch die 262 PS auf der Frontachse und die stolzen 510 PS auf der Hinterachse des Wagens ermöglicht, welche den P85D mit 930 Newtonmeter Drehmoment auf den Asphalt drücken.

Tesla Beitragsbild2

Vor Ort bei Tesla On Tour – in Bad Homburg.

Zwei Motoren gleich weniger Reichweite?

Falsch! Der starke Allradantrieb und die zusätzliche Leistung des zweiten Motors sollen die Reichweite der mit allradangetriebenen Model-S-Versionen definitiv nicht einschränken. Ganz im Gegenteil, sie werden laut Tesla damit sogar positiv beeinflusst. Das Gewicht steigt zwar durch das Allrad-System um ganze drei Zentner, die Akkus werden jedoch im „Rekuperations-Modus“ mithilfe des vorderen Elektro-Motors geladen, der wie die Maschine im Heck des Wagens ebenso als Generator funktioniert. Für die Effizienz dieses Zusammenspiels soll auch das elektronische Steuersystem sorgen, welches den Leistungseinsatz verwaltet, den Drehmoment an jeder Achse effektiver bereitstellt und somit zielgerichteter arbeitet.

Tesla_Innenraum

Der Innenraum des Tesla P85D kann sich sehen lassen.

Autopilot ist schon an Bord

Die Spekulationen lagen richtig: Tesla hat in der neuen Model-S-Reihe einen Autopiloten integriert. Dieser Autopilot kombiniert ein Radar, eine Frontkamera und 360°-Ultraschallsensoren mit Verkehrslage-Überwachung in Echtzeit, um das Model S somit im Überland und dichtem Stadtverkehr automatisch fahren zu können. Spurwechsel können somit auf eine einzelne Blinkerbetätigung reduziert werden und enge Parklücken stellen auch kein Problem mehr da. Die Sicherheitsfunktionen halten dabei kontinuierlich Wache, um Verkehrsschilder, Ampeln und Fußgänger rechtzeitig zu erkennen und reagieren auch sofort auf ein unbeabsichtigtes Verlassen der Spur. Diese Autopilot-Funktionen werden durch diverse Software-Updates im Laufe der Zeit hinzugefügt. Die jetzige Software 6.2 fügt Notbremsassistenten, sowie den Spurwechselassistenten hinzu. Tesla betont dabei jedoch:

Sicher während der Fahrt einschlafen kann der Fahrer damit allerdings noch nicht„,

wir sind uns sicher: Lange wird es nicht mehr dauern bis autonomes Autofahren marktfähig wird.

Einladung: Rafael Schimanski im neuen Tesla P85D.

Unsere Erfahrungen

Der erste Blickfang war selbstverständlich der schöne Anblick des Fahrzeugs, beim Starten fiel uns direkt auf, es geht kein Motor an: Einfach auf „D“ gehen, aufs Gas drücken und der Wagen fährt mit einem gewaltigen Schub los. Die 976 Nm Drehmoment sind spürbar merkbar. Auch ein nettes Feature, was wir leider aufgrund der Straßensituation nicht wirklich testen konnten ist der „Insane“ Modus. Nach einem Druck auf den „Insane“ („Wahnsinnig“)-Knopf tritt eine irrsinnige Beschleunigung in Kraft, welche jedem Geschwindigkeits-Liebhaber eine Freude sein wird. Alles in allem ist der P85D ein toller erstklassiger Allrounder, welcher sowohl alltagstauglich als auch sportlich ist. Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Fahrvergnügen mit Teslas neuestem Modell und erwarten voller Vorfreude das Model 3.