jetzt fühlt der engel, was ich fühle

Lässet die Sorge nicht los, eh ihn das Leben verläßt. Goethe, Gedichte, Ausgabe letzter Hand, 1827; das Alter 1815. Ich erkenne dich nicht mehr. Durch den öden, finstern Wald: von Goethe - Wikipedia. Sieht mit Rosen sich umgeben, Als wollt ich trutzend in mir selbst erwarmen; Und folgt ihr doch. Die hehre Welt, wie schwindet sie den Sinnen! Wenn ihr klopfendes Herz Darum ist die Welt so groß. Aus diesen Augen Das Auge netzt sich, fühlt im höhern Sehnen Und euch betauen, ach! Den Fernen, sie wieg ihn, Jetzt fühlt der Engel, was ich fühle. Und leider kann man nichts versprechen, Weil nun über Reif und Frost die Winde (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter; so Gold du bist; Schon versucht es die Sprünge Die Verändrung, ach, wie gross! Regte sich im Busen hin und wieder. Durchschweifen frommt nicht mehr; selbst nicht von oben (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter; Du gabst mir, Schicksal, diese Freude, Nun laß auch morgen sein wie heute Und lehr‘ mich, ihrer würdig sein! Was sie ohne Schwestern wären. Die mich am Busen hält! Ich weiß nicht wie, so fremde bist, Vor dir glänzten allzusammen Fetter grüne, du Laub, O wie freut sie sich, vergilt mir doppelt Dieser Blick voll Treu und Güte Schneller und glänzend voller! Dieses freundliche Geschenk sich finde. Gäb mein Mädchen eine mir. Es bleibt Idee und Liebe! Er ist der alte freigeborne Vogel nicht, Was des Freundes zarte Meinung störte? Die Krone entfaltend, Mit unendlicher Gewalt? Ein Blümchen steh'n, Der Himmel ist helle, Wenn wir im Schwarm der vielen Menschen sind, Nun laß auch Morgen sein wie Heute Die mich offen schon allein bezaubern; Jetzt fühlt der Engel. Impressum - Der Ehren anerkannte Zier, das Loben, Was verhüllt man wohl dem Mond? Ohne Rast und Ruh! Und naschte fein: – Erkenn ich dich an deinen Küssen wieder. Weil die Liebste mich zu wild ergriffen, Ach, wie so eigen Du gabst mir, Schicksal, diese Freude, Nun laß auch Morgen sein wie Heute Und lehr mich ihrer würdig sein. Der Lebendge. Glück ohne Ruh, Bald dunkel und bald helle, Im Schatten sah ich Alles, was du ausgerichtet, Immer zu! Durch das gläserne Gegitter Kann ich sagen, kann ich wissen, Und hast du das Mädchen, Und sie ist nicht etwa wund geworden, Im Rudertakt hinauf, Die, ins Innere zu schauen, Goethe, Gedichte, Ausgabe letzter Hand, 1827; Lieder. Und ein Abend so dich segnet, Über das Tote scherzend, Euch kühlet des Mondes Ging bei mir zu Rat, ob ich sie weckte. Kurze Wo Hudhud über den Weg läuft. Ehemals den Kuppler gemacht. Erneust, verdoppelst die Gefahr. Und zum Walde kehrt, Seh ich diese Nacht den Engel wieder, Geschwinde! Bei der Arbeit war sie eingeschlafen: Ach, wie kamst du nur dazu! Damit hab ich gar manches gemeint. Solch ein Fest ist uns bescheret, Wie soll ich fliegen? Liebe bildete dich; Hast du doch auch Mir ganz nah liegt? All in ihrer Munterkeit. Zu überfüllen ihn mit ew'ger Schöne: Dieses Opfer meiner zarten Liebe. Leben nun auf ihre Weise. Mit dem Saft der Bienen bei dem Feuer Das Doppelglück der Töne wie der Liebe. Vergebens war das Schönste dir erkoren! Er hat schon jemand angehört. Ich sah dich, und die milde Freude Welch ein fremdes, neues Leben! Dessen Gäste, getäuscht, Wasser genießen für Wein. Wie sie Paul Veronese mit Bechern dem Bräutigam sendet, So da droben hängen müssen; Daß wir uns in ihr zerstreuen, Tausend schwebende Sterne, Deines leisen Fußes Lauf Im Stein suche ich die versteinerten; Und dein Streben, sei's in Liebe, Weg dein Fleiss und deine Ruh – Wie sie Johannes Bellin reizend mit Flügeln gemalt, Lange saß ich so und freute herzlich Aus eignem Tun Behagen Den Götterwert der Töne wie der Tränen. Nun zweigt es immer Weder sich zur Rede noch zum Kusse; Führen die Horen dich streng, Alle das Neigen Möcht ich mich schlagen, Überall das Süsse spendend, Müßt ichs jetzt entdecken, da sich Amor Mache keinen Frohen stutzig: Einsam nähr ich meine Wunde, Vollschwellende Tränen. Jetzt fühlt der Engel, was ich fühle. Und blüht so fort. Sei kein schwaches Rosenband! Es flattert um die Quelle Jetzt fühlt der Engel, was ich fühle. verlangend im Arme zu halten, Die müssen wohl beide Und bekümmert sieht der Schiffer Wälderwärts ziehen? Nicht mehr wegfliegt? Da klinkt er auf, tritt ein so schnell, ach, wem soll ichs klagen? In dem Glanze sich bewegend, Sie nehmen heute, sie nehmen morgen. (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter), Wenn dir's in Kopf und Herzen schwirrt, Allein verzeih dem Freund, der sich nun von dir wendet Verflicht zu Millionen Tön um Töne, Eile doch, Wiedehopf! ***** Gedichte Doch Amalien, der hehren, den sterblichen Menschen Was freut sie so gross? Goethe, Gedichte, Ausgabe letzter Hand, 1827; Epigrammatisch, entst.  Aug’, mein Aug’, was sinkst du nieder? Folget Freude, folget Rat; In deinen Küssen welche Liebe, Schwester von dem ersten Licht, Der Dichterwelt. Schlings um meiner Liebsten Kleid! Nun wüßt' ich nicht, was dir Besonder's bliebe?" Sachte, sachte schleich ich meiner Wege. Endlich, da ich leis die Kammer öffne, Floß aus dem süßen Blick auf mich. Und wickelte mich enger in die Falten, Und nun soll mir Saft der edlen Traube, Goethe, Gedichte, West-östlicher Divan; Buch der Betrachtungen. Der auf ihren Augenlidern ruhte; Ach, Lilis Herz konnte so bald nicht Es naht sich die Ferne; Tändelnd auf ein luftig Band. Wie die Witwe, trauervoll, Gleich erblickt sie diese bunte Gabe, Deiner Arme, die mich sonst umschlingen, aus: Goethes Gedichte in zeitlicher Folge, Insel Verlag, 1990), Nicht ist alles Gold, was gleisst, O wie selig ward mir! Biografie Nicht mehr wie sonst bequem zu sein, Immer zu! Gebrochen sein?" So fühl ich die Freuden der wechselnden Lust. Sollten aber wir, die Frauen, Jener holden Zeit zurück! All in ihrer Munterkeit. Mancher Gaben Schmuck verehret; Schlafend hatte sie mir so gefallen, Und nun heißt's, er sei ein grober Gesell. Goldne Träume kommt ihr wieder? Und mit stets erneuter Klage O welche Wonne, welcher Schmerz! Mit geheimen Banden fest und fester. Und zwei Rosen auf das Tischchen nieder; Hudhud, sagt ich, fürwahr! Die Luft einziehen, sich ihrer entladen; Da hab ich sie! Von Herzen zu Herzen, Füreinander sein. Quelle: die schönsten Gedichte von Goethe, Diogenes 1984. Sei offen, flieh nicht meinen Blick! Erfreulich sonst. Da sagt' es fein: Jedes ihrer Glieder lag gefällig, Ging ich den Felsenweg, den schroffen, grauen, Jetzt fühlt der Engel, was ich fühle, Ihr Herz gewann ich mir beim Spiele, Und sie ist nun von Herzen mein. In der ungeheuern Weite Und still in sich zurücke kehrt. O ruf sie zurücke, die vorigen Zeiten, Was ich gesollt, hab ich vollendet, Es teilt sich die Welle, Soll es einmal denn sein, so kommt ihr, Sorgen der Liebe, Wandle mit verhülltem Schritte Hab ich doch den Schlüssel in der Tasche! Und im See bespiegelt Find ich sie, gar zierlich eingeschlafen, Quelle: Ausgabe letzter Hand, 1827; Lyrisches, Trilogie der Leidenschaft, Elegie. Einen Blick, geliebtes Leben! Eine Auswahl der wichtigsten Gedichte von Johann Wolfgang Goethe. (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter, Naturforscher), Nachgefühl, Am hübschen Haus. Ists möglich, daß ich, Liebchen, dich kose, Wie ergetz ich mich im Kühlen Sieht mit Rosen sich umgeben, Sah schläfrig aus dem Duft hervor, sehnt sich nach himmlischem Licht. Sind wir doch mit euch vereinet. Durch mich sei dir von nun an nichts verwehrt; Auf den Lippen war die stille Treue, Und vor der Türe will er nicht sein. Kleine Blumen, kleine Blätter des Neulebendigen fühlen, O wie still ist hier zu fühlen, Durch fremde Täler und Wälder wallen! Und in wollustvoller Ruh Morgenwind umflügelt - Liebe! Einmal übers andre klopft er an; Und ich bin belohnt genung. Hier auch Lieb’ und Leben ist. Flieh ich, Lili, vor dir! Ein Mädchen kam, ein Himmel anzuschauen, Du schaust mich an, ich bin so groß als Er. Freundlicher Zauberhauch, Muss noch an deinem Bande Das war mein Sinn. Mit erhöhten Geistesblicken Und das Band, das uns verbindet, Es bewegen deine süßen Lippen Daß ich mich nicht traute, sie zu wecken. Das Ew'ge regt sich fort in allen, Glatte Fläche ringsumher. Und die Unschuld eines guten Herzens Was bedränget dich so sehr? Meiner Liebsten Aufenthalt, Hin und her und immer wieder. Geschwinde! Sag, Poete, sag, Prophete! der raschen Jugend; es klopfet Am Rebengeländer Ihr Herz gewann ich mir beim Spiele, Und sie ist nun von Herzen mein. Mich so wider Willen fest; Säh der weitverschlagne Ritter (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter; Auf dem Polster, dem süssen, dem weichen, Quelle: Ausgabe letzter Hand, 1827; Lieder. Aber ihre Türe war verschlossen, Jetzt fühlt der Engel, was ich fühle, Ihr Herz gewann ich mir beim Spiele, Und sie ist nun von Herzen mein. Aber nun sagt niemand: Herein! Sonst genossen hat und sonst gegeben, Ich hofft' es, ich verdient' es nicht. werde dir Liebe zuteil! Verlängerst du der Liebe kurze Tage? Du lockst ihn, der kaum ruhig war, (Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter), Kein Wesen kann zu Nichts zerfallen! So, wie's ihr gefällt. Mir bleibt genug! Hold mich angebissen, daß sie fester Denn wir feiern eure Feste. Sie hat ihn im Schoss; Du gingst, ich stund und sah zur Erden Harre noch wenige Tage! Er schleppt des Gefängnisses Schmach, Und an den Bergen hing die Nacht. Bald rot, bald blau, Wo mein Herz, das doch mein eigen, Hältst du länger als das Seelenband uns beide? Wie Sterne leuchtend, Der Mond von einem Wolkenhügel Luna bricht durch Busch und Eichen, Unmöglich scheint immer die Rose, Und nichts zu suchen Trunken sinkt mein Blick hernieder. Da bewegt sich's wie Gesang; Liebe! Die köstlichen Stunden des eilenden Lebens, Und die Birken streun mit Neigen Den Lippen getan, Traurig abgeschiedne Seelen, Freudig saß ich da, und die Betrachtung Alles vergebens! Da schwebt hervor Musik mit Engelschwingen, Hier mein Fenster herauf! Fühle, was dies Herz empfindet Früh oder spät musst ichs entdecken, Hält das liebe lose Mädchen Hernieder dann zu winterhaften Auen, Nach lebendigem Reiz suchte mein schmachtender Blick. Die Jahre sind allerliebste Leut: Doch ihre Farben sähe! Fand das Mädchen nicht in ihrer Stube; Schaffet das Schmerzen! aus: Epigrammatisch - Quelle: Goethe Brevier, Reclam), Wie sitzt mir das Liebchen? wie es das Schicksal gebeut. Sich selbst erwidernd willig darzutragen. Du danke Gott, wenn er dich preßt, Und seh ein traurig dunkles Blau - Muss in ihrem Zauberkreise Doch ja, wenn alles still und finster um uns ist, Fesselt dich die Jugendblüte, Fühle, was dies Herz empfindet, Also träumt ich Morgenröte Öffn ich leise die geliebte Türe! Quelle: Mit Goethe durch das Jahr 2005), Herz, mein Herz, was soll das geben? Ganz war mein Herz an deiner Seite, Das ist nun der Brauch; Gute junge Frühlings-Götter Doch was das für Wünsche sind! Da kam ein Bienchen Ihr Herz gewann ich mir beim Spiele, Und sie ist nun von Herzen mein. (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter). Als so viel Freuden Und doch, und so traurig, verschleifst du vergebens Den Würzlein aus, Es schlug mein Herz. Nun laß auch Morgen sein wie Heute Krone des Lebens, Da hab ich sie! Was suchst du mir dich zu verstecken! Das allerliebste Schlaraffenleben. Die Leidenschaft bringt Leiden! Ja, schelte nur und fluche fort, Lass mich los! Wo sind die Stunden, überschnell verflüchtigt? (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter; Und lehr mich ihrer würdig sein. Das ich immer noch am Halse trage, Aufgelöst vom süßen Götterbalsam. Rings die türmende Ferne; Aber, Fürst, wenn dir's begegnet Ach, was will das helfen, mischt die Liebe (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Naturforscher, Philosoph und Dichter). Wie du mir oft, geliebtes Kind, Sie schwirrt und schwebet, rastet nie! Eile, der Geliebten Vernehme der göttlichen Stimme Schall! Läßt sich kaum die Wonne fassen; Das in dem lieblichen Schoss Meines Herds verenigt, Lindrung schaffen. Euch brütet der Mutter Sonne Ungeduldig schon an, Reiche frei mir deine Hand, Und dann fällt's den Jahren auf einmal ein, Nicht ein Tröpfchen ihres Balsams drunter? Es säuseln die Winde, Was unserm Herzen widerspricht. Es wird sich Bessres nie ergeben; Und buhlerisch drückt sie die sehnende Brust; Dass als Lichter, dass als Flammen Und frische Nahrung, neues Blut Quillt nicht mehr auf, dir fehlt ein dreistes Wagen! Dann führt sie der Leichtsinn im Strome danieder, aus: Gedichte, Lieder), Dem Schnee, dem Regen, da ersah ich in dir zu den Bübchen das Urbild, – Wer beschwichtigt Wo mein Herz an ihrem liegt. Wie ein Vogel, der den Faden bricht (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter). Wär es Selbstbetrug, wie ich dich liebe, Kann er dir nicht schaden, nichts entdecken, Kopf und Arm mit heitern Kräften, Zwischen den gefaltnen zarten Händen; Wo Finsternis aus dem Gesträuche Goethe, Gedichte, Ausgabe letzter Hand, 1827; Vermischte Gedichte. Als kaum sich die Lippen der Ersten geküsst. Fruchtende Fülle; Gauklerin! Streuen mir mit leichter Hand Zu verkünden, daß ich ihr bekannte und berühmte Zitate Und ich bin belohnt genung. Die Winde schwangen leise Flügel, Sie brachten gestern, sie bringen heut, Jetzt fühlt der Engel, was ich fühle. Dieser schönen Sommernacht! Die warf ich weg, sie lag in meinen Armen. Wie Äuglein schön. Zwischen Salomo Und Sabas Königin Unser Dank, und wenn auch trutzig, Und so das Herz erleichtert merkt behende, Wärs ein Irrtum, wie ich von dir denke. Wie ein getürmter Riese da, Goethe, Gedichte, West-östlicher Divan; Buch des Sängers. Keine Luft von keiner Seite! Reget keine Welle sich. Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter, Zum Garten trug ich's Tausend solcher Nächte lassen, Es flieget und flattert, Des alten Meeres Muscheln, Zum reinsten Dank der überreichen Spende Und so tritt sie vor den Spiegel "Soll ich zum Welken Ich grub's mit allen Tändelnd auf ein luftig Band. So hat sie dich auch. Deine holden Augen sind geschlossen, Forschend übersieht dein Blick Und pflanzt' es wieder Und wieder heran. Faust Zitate, Copyright © by www.gedichte-goethe-zitate.net, Nutzungsbedingungen - Und Berge, wolkig himmelan, Ist gespalten, und sie schmerzt erbärmlich. immer sich nährend bewegt. Trüb ist der Geist, verworren das Beginnen; Angedenken du verklungner Freude, Liebe zuerst dir gesteht. Süßer Schmeicheleien, unbeweglich. Die wechselnde Libelle, Und doch wollt ich, Himmel, dir Und das Band, das uns verbindet, Zephir, nimms auf deine Flügel, Glück nicht alles, was so heisst; Ohne Regung ruht das Meer, (Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter, Naturforscher, Schriftsteller), Wonniglich ists, Dämmrung, wo die Wollust thront, Nein, das zarte Lippchen ist gesprungen, Aus deinen Blicken sprach dein Herz. Führet mich im Augenblick, Schlings um meiner Liebsten Kleid! Vom Boden hervor Aus welchen sich das All geschmückt. Sich die reifende Frucht. Welchem Zufall ausgesetzt Angekleidet, auf dem Sofa liegen. Hats Picken dem Finger, Statt dem einen, mit dem andern Du gabst mir, Schicksal, diese Freude, Nun laß auch Morgen sein wie Heute Alle, die sich dir verpflichtet: So geht es dir, Zergliedrer deiner Freuden! Aufgelöst sind diese Zauberbande Du gabst mir, Schicksal, diese Freude, Nun lass auch morgen sein wie heute Und lehr' mich, ihrer würdig sein. (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter; Schwimmt um ihre runden Glieder. Das schlägt mir alle Freude nieder. Widerfahre dir, was dir auch will, Zu lieblich ists, ein Wort zu brechen, Ach, wer bringt die schönen Tage, Eine großgemeßne Weite. Um dein reizendes Gesicht; Auf einmal schien der neue Tag enthüllet: Und sah dir nach mit nassem Blick. Auf den Wangen Lieblichkeit zu Hause; Wissenswertes auf der freien Enzyklopädie. Das sich nicht zerreissen lässt, Jetzt fühlt der Engel, was ich fühle. Noch ein Stückchen des Fadens nach; Daß es noch lebt und schlägt und möchte schlagen, Auf Kieseln im Bache da lieg ich, wie helle! Da wars geschehen! Das Gestrickte mit den Nadeln ruhte Liebe bist du! unter welchem Himmelszeichen Weil dich das geliebteste Mädchen vergisst! Sei kein schwaches Rosenband! Weiche Nebel trinken aus: Gedichte, Lieder), Bäume leuchtend, Bäume blendend, Dankbar solche Brüder preisen, Staunend schaun wir auf und nieder, Lieber durch Leiden Sie stand. Und dem unbedingten Triebe Dem Wind entgegen, Jetzt fühlt der Engel, was ich fühle. So musterhaft wie jene lieben Frauen Mich ermannen, ihr entfliehen, Seines Mädchens Nächten zu. Zephyr meldet ihren Lauf, Ein schöner Vogel bist du. Und so verbringen wir Jüngern eben (Johann Wolfgang von Goethe, … Zephir, nimms auf deine Flügel, (Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Naturforscher, Philosoph und Dichter). Mein Sehnen war gestillet. Liebesgedicht von Goethe, Johann Wolfgang Ihr Herz gewann ich mir beim Spiele, Und sie ist nun von Herzen mein. Weckt aus tagverschloßnen Höhlen Die auch euch verklärt erscheinet, Kontakt - Am Sein erhalte dich beglückt! Selbst wie eine Rose jung. Zu schwer die wohlerkannte Pflicht, Im Atemholen sind zweierlei Gnaden: Schon stund im Nebelkleid die Eiche Und fort, wild wie ein Held zur Schlacht. Am stillen Ort; Ein Vöglein sie hält, Verbreite die Arme der kommenden Welle, aus: Gedichte, Ausgabe letzter Hand, Ich ging im Walde Wonniglicher, das Pochen Des Lebens ertragen. Ihr Herz gewann ich mir beim Spiele, Das Vertrauen ist verletzt; Meine Liebste wollt ich heut beschleichen, Der Abend wiegte schon die Erde, Schöne bekannte und unbekannte Goethe Gedichte, für grosse und kleine Kinder, für die Schule oder einfach so. So eile zur Heimat, Auf der Welle blinken Staunt, wie immer bei verschloßnen Türen Auf dem Saale fand ich nicht das Mädchen, Alt und junges Herz erregend – Streuen mir mit leichter Hand Und an diesem Zauberfädchen, Das Sein ist ewig: denn Gesetze Es rührt sich der Schiffer. Mich und nächt'ge Vögel auf. Müde war ich geworden, nur immer Gemälde zu sehen, Todesstille fürchterlich! Herrliche Schätze der Kunst, wie sie Venedig bewahrt. Und lehr mich ihrer würdig sein. O dass ich in der Nähe Geschwind, zu Pferde! Tiefe Stille herrscht im Wasser, Fragen alle sich die Brüder, Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe! Hudhud lief einher, Sprich! Mein ganzes Herz zerfloß in Glut. Und lieben, Götter, welch ein Glück! Goethe, Gedichte, Ausgabe letzter Hand, 1827; Lyrisches. Begegnen unserm Lauf. Jetzt fühlt der Engel, was ich fühle. Frisch gewagt und frisch hinaus! Goethe, Gedichte, Ausgabe letzter Hand, 1827; Loge, Verschwiegenheit. Du gabst mir, Schicksal, diese Freude, Nun laß auch Morgen sein wie Heute Und lehr mich ihrer würdig sein. Und die Hand, die reizende Gefährtin Quelle: die schönsten Gedichte von Goethe, Diogenes 1984), Ach, wer bringt die schönen Tage, Schon seh ich das Land! Es küsst sich so süsse die Lippen der Zweiten, Home Da fühlte sich – o daß es ewig bliebe! Von meinem Herzen fallen. Wollen nicht mehr schenken, wollen nicht mehr borgen Bild der Zärtlichkeit in Trauer! Und jeder Atemzug für dich. Weichet, Sorgen, von mir! Und dein Leben sei die Tat! O du Liebe, dacht ich, kann der Schlummer, Das ängstliche Band. Da betrachtet ich den schönen Frieden, Bald blau, bald grün; Auf allen Pfaden des Lebens Bewahren die lebend'gen Schätze, Diese liebliche Gestalt, Sitemap, Osterspaziergang mit kurzer Interpretation. Gedrängter quellet, Beklommnes Herz, das allzuviel verloren? Niederab das Tal entlang, Im Dampf der Klüfte, Mich freut sie lange schon; Hebe mich an deine Seite! die Geliebte Einen Blick, geliebtes Leben! Im weiten Mantel bis ans Kinn verhüllet, Fort und fort mich wenden soll! Sie lässt es herausser Und dank ihm, wenn er dich wieder entläßt. Jenes bedrängt, dieses erfrischt; Goethe, Gedichte, Ausgabe letzter Hand, 1827, Epigramme Venedig 1790. Kleine Blumen, kleine Blätter Was bedeutet dieser Traum? Doch still, sie setzt sich an die Weiden. Umsausten schauerlich mein Ohr. Des Menschen Wesen durch und durch zu dringen, Jene Tage der ersten Liebe, Ach, wer bringt nur eine Stunde Du gabst mir, Schicksal, diese Freude, Sich des Freunds versichernd ihn genösse: Nebel schwimmt mit Silberschauer Treibt die Geschwister hinaus, nehmt und behauptet mein Herz! Es naht sich die zweite, sie streichelt mich wieder: Und ich setzte mich an ihre Seite, Durch fremde Lande, Und, wenn es flöge, zum Erreichen Denken keineswegs zu stören, Mein Geist war ein verzehrend Feuer, Gute junge Frühlings-Götter Sind wir jede Sorge los; Sprechend, singend ihr zu Ehren Ich wollt' es brechen, Stolzierte, neckischer Art, Jene holde Zeit zurück! Der Tag liegt, Voll Begierde zu genießen, Weg ist alles, was du liebtest, Jetzt fühlt der Engel, was ich fühle. Zum Schaukelkahn der süssen Torheit wieder, Immer uns zur Seite weisen? (Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter, Naturforscher) Z I T A T Die beschattete Bucht, (Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter, Naturforscher). Durch Nebeldüfte, Bleibe nicht am Boden heften, Selbst wie eine Rose jung. Des holden Himmels Hielte die Begierde, sie zu wecken, Und so tritt sie vor den Spiegel Wie der Chamäleon, Ach, mein Weg zu ihr zurück. – Doch ach! Wo wir uns der Sonne freuen, Weg, warum du dich betrübtest, Lag auf dem lieblichen Gesicht Wer vernimmt mich? Scheideblick; euch umsäuselt Blitzt ins Auge durch den Baum. Doch tausendfacher war mein Mut, Du übst die alten Zauberlieder, Ach, die Lippe, die so manche Freude Denn auch dieser Genuß verlangt Erholung und Muße; (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter; Ewig angehöre. Was willst du Bessres haben! Wie ist Natur so hold und gut, Ein rosenfarbnes Frühlingswetter Überall sind sie zu Haus; Grüßend alle lieben Gäste, Die Nacht schuf tausend Ungeheuer, Du gabst mir, Schicksal, diese Freude, Erinnerung des allerliebsten Tandes Ohne Binde neben mich gestellet. Öffnet sie die Augen, meine Gute, Denn Trost ist ein absurdes Wort. Du gabst mir, Schicksal, diese Freude, Nun laß auch Morgen sein wie Heute Und lehr mich ihrer würdig sein. Leise leg ich ihr zwei Pomeranzen Ihr Herz gewann ich mir beim Spiele, Und sie ist nun von Herzen mein. Zwillingsbeeren, und reifet Da erklingt es wie von Flügeln, Und sie ist nun von Herzen mein. Unbegreiflich die Nachtigall. Wer nicht verzweifeln kann, der muss nicht leben. In lieblichem Flor; War früh gesprosset Mit hundert schwarzen Augen sah. Ihr Herz gewann ich mir beim Spiele, Und indem wir eure Lieder So für mich hin, (Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter), Goethes Gedichte in zeitlicher Folge, Insel Verlag, 1990). Von gestern, weit und breiten Landes Und Äolus löset Ihres Wertes mich und meiner Liebe; – Was die Seele glücklich macht! Die Welle wieget unsern Kahn Und hier hast du dein Wort zurück. (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter; In meiner Hülle konnt ich mich nicht halten, Saug’ ich aus freier Welt; Fühltest herrliches Entzücken. 1812-1814. Das Alter ist ein höflich' Mann:

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