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#037 Actioncam an Helm befestigen

Dass es öfters wärmer wird, ist kein Geheimnis mehr. Ein Blick auf das Thermometer Eures Vertrauen  gibt die richtige Richtung an. Des Weiteren ist am 1.09.2016 auch wieder Vorbereitung des letzten Abschnittes dieser Saison für alle Motorradfahrer. Und vielleicht hat sich der ein oder andere Biker auch schon zum Fest eine ActionCam unter den Baum legen lassen, so dass jetzt ihr genügend Erfahrungen gesammelt haben solltet oder jetzt die Zeit der ersten Tests folgen sollte. Die eigene Tour oder Erfahrung als Video aufzunehmen und eine mobile ActionCam bei sich am Motorrad oder Helm zu befestigen ist gar nicht mehr so unüblich. In unserem Video zeigen wir Euch, wie ihr Eure Action optimal an Eurem Motorradhelm befestigt.

Das ist gar nicht so schwierig. Wir haben in unserem Video den Schubert S2 Helm verwendet. Grob beschrieben sucht ihr Euch eine Stelle aus, die perfekt für die Sicht Eurer Kamera geeignet ist. Dabei sollte diese Stelle am Helm nicht zu rund sein! Dann ordentlich mit Glasreiniger oder einer Alkohollösung säubern, damit die Helmhalterung gut auf der Fläche haften kann. Die Halterung an die gewünschte Position fixieren und ca. 2 Min mit eigener Kraft aneinander pressen, damit die Komponenten fest kleben bleiben.

Jetzt das Case in die Halterung schieben und die ActionCam in das Case. Die ganze Konstruktion überprüfen, indem ihr den Helm einfach mit der Helmbefestigung vor der Fahrt schüttelt. Hält alles bombenfest stehen Euren Videoaufnahmen nichts mehr im Wege. Gerne könnt ihr uns Eure Tourenaufnahmen auch zusenden. Wenn ihr Eure Videos noch entsprechend beschreibt (Tourdaten, Start, Tankstelle, Fahrtenbuch, gesehene Stelle etc.) beschreibt, stehen die Chancen auch sehr gut, dass wir Euer Video in unseren Videostream mit einfügen. Einfach mit uns in Kontakt treten.

Video: ActionCam und Helmbefestigung einfach gemacht

Alle verwendeten Komponenten:

 

#033 Hessen: Tour 150815 Feldberg im Taunus AUFFAHRT [Teil 1]

Die technische Ausstattung einer Redaktion, die sich im Bereich Motor und Touren aufhält, ist extrem wichtig für den Erfolg. Daher haben wir uns schon früh, um eine Menge an unterschiedlichen ActionCams gekümmert. Mit einer Garmin VIRB XE ActionCam begeben wir uns auf einen bekannten und kurvenreichen Abschnitt inmitten von Hessen und erklimmen mit 2300 ccm den Feldberg im Taunus (Schmitten). Das Video besticht durch die G-Metrix Angaben, die wir mit Hilfe der Software VIRB Edit eingespielt haben. Hardware und Software haben wir Euch bereits hier im Portal vorgestellt.

Bevor wir allerdings diese Tour angehen, machen wir eine kurze Rast an einer Tankstelle. Dieses Mal treffen sich die FreeRider an der ARAL Tankstelle am Europakreisel, um ihre motorisierten Krafträder aufzutanken. Wir haben mit unserem Road Captain die Zapfsäule Nummer 4 beglückt. Denkt bitte daran, dass einige Tankstellen Euren Tankvorgang abbrechen, wenn ihr den Helm aufgesetzt lasst. Ist leider so. Ist mir auch schon zweimal passiert, daher denke ich erst gar nicht mehr, an Zeitersparnis durch das Aufsetzen lassen des Helmes. Nachdem die Maschine voll aufgetankt ist, danken wir noch dem gelben Engel für die vielen Einsätze, der auch mal an der Luftstation steht, um seine vier Reifen zu überprüfen.

Sobald eine Höhe von 340 erreicht wurde, beginnt auch der eigentlich ANstieg. Dies ist sehr schön unten links in den G-Metrix Daten abzulesen. An dieser Stelle erspare ich mir, welche Sehenswürdigkeiten wir auf der Tour erblickt haben, da gewöhnlich hier die Sponsoringhinweise folgen würden, aber ich möchte Euch bei diesem Teil einfach in die wunderbare Welt der Tourenfahrt mit einem Motorrad entführen:

Video: #033 Hessen: Tour 150815 Feldberg im Taunus

Besonderen Augenmerk bzw. Ohrenmerk möchten wir dem Künstler widmen, der in unserem Tourenvideo gewählt wurde. Ich verehre die Musik von Guy-Rogert Duvert, der mit den Tracks „Alpha Leader“ und „Back Home“ die Tour untermalt hat. Dafür ein großes Dankeschön!

Produktvorstellung und Review: Garmin VIRB X/XE Tube Mount

Actionkameras kommen immer mehr in den Trend, so brachte auch Garmin vor einiger Zeit ihr fortschrittliches VIRB X und XE-Modell heraus, über welches wir kürzlich schon an dieser Stelle berichteten. Diese Actioncam hebt sich durch ihren Funktionsumfang von vielen anderen mobilen Kameras ab. So kann sie GPS-Daten aufzeichnen und bringt zudem noch eine eigene Bearbeitungssoftware mit sich, mehr dazu hier. Eine Actioncam allein bringt meist nicht viel, denn damit sie auch in Aktion einen festen Halt hat, wird sinnvolles Zubehör benötigt, dass die Kamera auch bei starken Stößen fixiert und damit absichert.

Wir beschäftigen uns heute mit einer Rohrhalterung für die VIRB-Kamera, die es uns erlauben soll, die Cam am Fahrrad, Motorrad oder anderen rohr-ähnlichen Objekten in der Sportausrüstung zu befestigen. Garmin verspricht mit dem Tube Mount eine komfortable, sowie sichere Handhabung und Bedienung mit der Halterung. Nach unserem ausgiebigen Tests des Large Tube Mounts (groß) und Small Tube Mounts (klein) sind einige Fragezeichen geblieben und somit einige Vorschläge für deutliche Verbesserungen zu Papier gekommen. Andere Nutzer wären nicht überzeugt vom Produkt gewesen, wir möchten aber das Produkt besser mit entwickeln.

TUbe Mount 1

Garmin Tube Mount

Das Garmin Tube Mount gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen: Small und Large. Beide Modelle sind größenverstellbar und werden mit einigen Gummi-Einsätzen, sowie Verbindungsstücken für eine gute Flexibilität geliefert. Zudem im Lieferumfang enthalten: Eine Anleitung und ein Inbusschlüssel.

Die Anleitung wird nicht wirklich benötigt, das Produkt ist sehr selbsterklärend. Einfach die Actioncam an der Halterung befestigen und an das gewünschte Objekt anbringen. Mithilfe der Gummieinlagen lässt sich die Halterung noch einmal zusätzlich an den Objektumfang und Oberfläche anpassen.

TUbe Mount 2

Getestet haben wir den Garmin Tube Mount an einem Motorrad und einem Fahrrad – das fixieren geht schnell. Dafür schrauben wir die Kamera mit den Verbindungsstücken an der Halterung an, richten sie mit dem drehbaren Aufsatz aus, legen den Tube Mount um das gewünschte Objekt und fixieren ihn mit dem Schraubverschluss. Die Kamera sitzt robust und sicher. Auch während der Fahrt bleibt sie in Position. ZU diesem Zeitpunkt sind wir zufrieden und beeindruckt von der Einfachheit des Produkts.

Doch als wir den Tube Mount wieder abnehmen wollen und den Schraubverschluss lösen, tut sich nichts. Die Halterung sitzt immer noch bombenfest und lässt nicht locker. Die Schraube scheint sich in der Metallöse verkeilt zu haben. Nach kurzem Nachdenken haben wir die Lösung: Die Schraube mithilfe einer Zange vorsichtig lockern und dann herausziehen. Diesen Vorgang mussten wir in zwei von vier Fällen durchführen. Der Kunde würde sagen:

Das geht so nicht!

Gerade wenn man mit dem Fahrrad oder Motorrad unterwegs ist, hat man selten eine zusätzliche Zange dabei – zudem beschädigt man das Plastik der Halterung beim Schrauben mit der Metallzange sehr schnell. Hier sollte Garmin sich eine bequemere Möglichkeit einfallen lassen, denn den Tube Mount einfach lockerer zu befestigen, ist in unseren Augen keine legitime Lösung.

Mount Tube 3

Fazit

Alles in Allem ist das Garmin Tube Mount eine gute Actioncam-Halterung für Objekte mit einem Durchmesser von 0,75 bis 1,5 Zoll oder die Small-Ausführung für 0,35 bis 0,95 Zoll. Kompatibel ist es mit der Garmin VIRB X- und der Garmin VIRB XE-Actionkamera. Gerade für Zweiradfahrer ist diese Halterung optimal und liefert einen sicheren Halt.

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Vorstellung: ActionCam für Motorradfahrer – Garmin VIRB XE

Ganz gleich, ob Fahrradfahrer, Snowboarder oder Surfer – wer sich in Szene setzten möchte, verwendet sogenannte ActionCams, sprich tragbare Kameras, die Eure Action aufnehmen können. Dafür bedarf es einem ausgeklügelten Linsensystem sowie die Möglichkeit, der smarten Befestigungsanbindungen. Deshalb ist es egal ob Action-Sport oder Familienvergnügen, mit der hier vorgestellten Full-HD GPS Kameras VIRB X und XE lassen sich die schönen und spannenden Momente des Lebens festhalten.

Bisher hatte die GoPro die Nase im ständig wachsenden Markt der ActionCams vorne und kein Mitbewerber ist der Technology und dem Namen nahe gekommen. Wie auch immer, nun könnte es sein, dass die vorherrschende Dominanz von GoPro schon bald zu Ende ist.

Als schon im April 2015 die Meldung verkündet worden ist, dass Garmin zwei neue Actionkameras auf den Markt bringt, stieg das Interesse der potentiellen Kunde nach oben. Die Namen der beiden Modelle: VIRB X und VIRB XE. Beide Modelle punkten neben integriertem GPS mit einer intuitiven Bedienung und ihrer Wasserdichtigkeit bis 5 ATM. Während die VIRB X 30 Frames pro Sekunde erfasst, filmt das Topmodell VIRB XE mit 60 fps bei Full-HD-Auflösung. Die VIRB XE kommt außerdem mit einem neuen gyroskopischen Bildstabilisator. Alleinstellungsmerkmal der Kameras sind allerdings die ‚G-Metrix’: Daten von GPS und verschiedenster interner und externer Sensoren werden von den Kameras erfasst und Geschwindigkeit, Höhe, Herzfrequenz oder wirkende G-Kräfte lassen sich beim Bearbeiten grafisch ins Video einbinden. Somit präsentiert Garmin eine Kamera voller Adrenalin, bei der die Action sichtbar und messbar wird. Wir haben in unserem Test die VIRB XE an die Grenzen gebracht.

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Die VIRB XE ist damit die einzige HD-Action-Kamera mit G-Metrix-Sensoren. Sie nimmt also nicht nur Eure HD-Videoaufnahmen im 1080p-Modus mit 60 fps auf, sondern erfasst dank G-Metrix-Sensoren auch noch mehr Details. Mit G-Metrix wird Action messbar. Verfolgt, wie schnell, wie weit, wie hoch und wie spannend Eure Action wirklich gewesen ist, und zeigt die Daten dann überlagert in den Aufnahmen an. Das werden wir im Verlauf dieser Beitragsserie ebenfalls machen, denn die nächsten beiden Video (Motorrad und Fahrrad) werden Euch Videos zeigen, die mit der VIRB XE aufgenommen wurden und mit der Software VIRB Edit bearbeitet wurde. Die nächsten Videobeiträge hier auf KissMyDrive werden Euch einige schöne Beispiele zeigen!

Im Lieferumfang enthalten

  • VIRB XE Action-Kamera
  • Akku
  • Ladekabel
  • Flache und gebogene Befestigungsplatte
  • Langes und kurzes Verlängerungsstück
  • Zwei lange und eine kurze Befestigungsschraube
  • Langer und kurzer Verlängerungswinkel
  • Schraubenschlüssel
  • Anleitung

Richtige Inbetriebnahme – darauf achten

Keine Sorge. Die Kamera ist sehr intuitiv zu bedienen. Trotzdem haben wir es geschafft, durch falsches Zubehör die Kamera bedingt in den GoPro-Himmel zu katapultieren. Wir möchten an dieser Stelle unbedingt eine schnelle Speicherkarte empfehlen. Aber Schritt für Schritt.

Nachdem wir die Kamera ausgepackt haben, solltet ihr die Frontabdeckung öffnen, um den Akku, die Speicherkarte und den Antibeschlag-Trockenmittelbeutel einzusetzten.

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Zur Verwednung des Gerätes ist eine microSD Speicherkarte erforderlich. Die beste Leistung wird mit Speicherkarten der Klasse 10 oder höher erzielt. Wir haben eine MicroSD HC Klasse 10 mit 128GB eingelegt und dachten, dass wir die Helden sind. Die Konsequenz war folgende Meldung im Display:

Langsame Karte erkannt. Karte höherer Klasse verwenden. OK.

Nachdem wir „OK“ betätigt hatten, wollte ich trotzdem im HD-Video-Modus bei 1080p die ersten Aufnahmen durchführen. Die Kamera ist einfach ausgegangen bzw. ist die Karte nicht mit dem Recording hinter hergekommen. Sie war einfach zu langsam! Daher habe ich dann die Auflösung auf 720p minimiert, was immer noch ausreichend ist (ihr werdet es ja in den nächsten Videos sehen), aber nicht das ursprüngliche Ziel gewesen ist, zumal wir uns in der Redaktion gerade noch einen BenQ PL3201PT LED-Monitor für die Sichtung des „hochwertigen Videomaterials“ zugelegt haben.

Empfehlung für schnelle Speicherkarte

Trotzdem gute Fakten: Wenn bei einer 128GB microSD-Speicherkarte gerade mal 10% belegt sind, kann der Nutzer immer noch 31 Stunden und 50 Min. aufnehmen. So lange hält der Akku zwar nicht durch (Batterielaufzeit ist mit zwei Stunden angegeben), daher kann man getrost auch zu 64GB oder 32GB als microSD Speicherkarte greifen. Sehr gute Ergebnisse soll wohl mit einer San Disk Extreme 32GB microSDHC Speicherkarte in der neuesten Version mit bis zu 90 MB/Sek., und Class 10, U3 erreicht werden. Wie geschrieben: Damit fällt oder steigt die Kamera in den Best-Of-Himmel.

Nachdem ihr die Karte auf jeden Fall eingelegt habt, reinschieben bis zum Klicken. Schliesst jetzt die Frontabdeckung wieder.

Was macht diese ActionCam aus?

Faktor: G-Metrix – Ohne Daten ist das Video nur ein Video

Es gibt zwei bis drei echte Merkmale, die bei ActionCams eine wichtige Rolle spielen: Akkulaufzeit und Wasserdichtigkeit sind die beiden Ersten. Mit bis zu zwei Stunden Akkulaufzeit macht die robuste und wasserdichte (5ATM) Kamera auch bei längeren und härteren Actionszenen nicht schlapp. Dank Kippschalter und separatem Foto-Auslöser ist die VIRB X auch in schwierigen Situationen in Sekundenbruchteilen einsatzbereit.

Der dritte Faktor ist da sehr unique. Wie wäre es, wenn ihr Eure eigenen Story mit mehr Details als jemals zuvor erzählen könntet? Mit der kostenlosen Garmin Schnitt-Software VIRB Edit, als mobile und Desktop-Version, ist sehr viel möglich. Fügt Anzeigen, Grafiken und Trackformen hinzu, die automatisch mit dem Video synchronisiert werden. Zudem ist die VIRB XE- und VIRB X-Kamera mit GPS-basierten Sensoren ausgestattet und können eine drahtlose Verbindung mit anderen Garmin-Geräten herstellen. So wird die Erfassung von Leistungsdaten ganz neu definiert.

Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch, dass der Einsatztemeraturbereich bei -20 Grad bis 45 Grad Celcius liegen kann.

Sinnvolles Zubehör

Garmin hat unserer Meinung nach an ein intelligentes Ökosystem gedacht und sich überlegt, was der potentielle ActionCam-Nutzer bereits als technisches Zubehör besitzt und wie sich diese Gadgets mit der VIBR ActionCam harmonieren könnten.

Eine Fernsteuerung ist zusätzlich über kompatible Garmin Geräte mit ANT+ und die VIRB Mobile App möglich. Beide Modelle besitzen integrierte GPS-und Beschleunigungssensoren, deren Daten (G-Metrix) einfach und intuitiv in das Video-und Bildmaterial eingebettet werden können. Über die Integration weiterer Daten optionaler externer Sensoren (z. B. Herzfrequenz) werden Eure Videos noch spannender. Darum geht es beim Motorradfahren oder der Videodarstellung einer Motorradtour, was das Steckenpferd unseres Portals auch darstellt.

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Am Ende des Artikels zeigen wir noch weiteres sinnvolles Zubehör, welches die ActionCam Garmin VIRB sinnvoll ergänzt. Beispielsweise können die beiden aktuellen Navigationsgeräte von Garmin mit der integrierten VIRB das Bild der ActionCam auf den Bildschirm des Navigationssystems abbilden. Perfekt für den Editor des fahrenden Motorrades. Videos mit Dateneinblendungen können helfen, die Leistungen besser zu analysieren. Deshalb stattet Garmin die VIRB-Nutzer auch mit einer Videoschnittsoftware namens „VIRB Edit Software“ (206MB) aus – mehr in der Videoepisode #031 auf KissMyDrive (YouTube Link).

Wer sich in dieses intelligente Ökosystem von Garmin stürzt, benötigt auch eine Verwaltungssoftware für seine Geräte. Mit Garmin Express rundet das Unternehmen die schlaue Idee strategisch sinnvoll ab.

Registrierung der VIRB XE ActionCam von Garmin

In diesem Verwaltungsprogramm kann auch gleich ein Software-Update durchgeführt werden.

VIDEO: Garmin Express – Verwaltung der Gerätelandschaft

Lieblingspositionen der Cams: Praxistest und Erfahrungswerte

Die VIRB XE bereitet Freude. Wir hatten Sie wirklich überall dran. Zwei Positionen für das Motorradfahren wollen wir Euch unbedingt empfehlen. Links oder rechts am Helm, Höhe Kinn kann die Kamera perfekt befestigt werden. Wisst ihr eigentlich, wie man eine ActionCam gekonnt an einen Motorradhelm befestigt? Ich bin gerade dabei, ein Video für Euch vorzubereiten. In unserem Test hatte sogar die GoPro-Halterung gepasst, was wir sehr begrüßt haben. Ich habe nämlich noch die aller erste GoPro ActionCam, mit der ich durch die Zeit hinweg eine Menge Befestigungsmaterial angesammelt habe. Schön, wenn nun die zeitgenössischen Garmin VIRB ActionCam mit dem Zubehör weiter verwendet werden kann. Die zweite Position ist mit einem bestimmten Schultergurt möglich und ermöglicht die Kamera auf der Schulter zu platzieren.

Praxistest: Garmin VIRb XE auf der Schulter

Bei der Gelegenheit hatte ich Euch versprochen, noch weiteres sinnvolles Zubehör an dieser Stelle zu empfehlen.


Wir haben jedes Zubehör hier in der Redaktion vorliegen. Welches möchtet ihr mit welchen Anforderungen getestet haben. gerne könnt ihr uns Eure Wünsche auch in der Kommentarfunktion unten hinterlassen.

Fazit

KMD_Urteil_70Der Markt für ActionCams wächst stetig. Ich hätte keine ActionCam von Garmin erwartet, aber bin positiv überrascht worden. Schliesslich ist es doch die ideale Ergänzung im Gesamtportfolio – denken wir an Navigationsgeräte, Wearables oder anderem Zubehör für sportliche Aktivitäten. Eine ActionCam ist da die logische Konsequenz gewesen. An die Form muss sich der neuen Käufer gewöhnen, ebenso auch an die Menüführung. Nicht aber an das externe Mikrofon. Das externe Mikrofon ist nicht die erste Wahl, um den Ton von Aussen aufzunehmen. Im Menü kann der Nutzer ein externes Mikro auswählen. Bei jedem Neustart allerdings fragt die Kamera, ob denn ein externes Mikro angeschlossen sein. Dies muß jedesmal umständlich bestätigt werden, was auf Dauer und vor Allem, wenn es schnell gehen muss, sehr umständlich erscheint. Da die OK-Taste für den Motorradfahrer mit Handschuh ein wenig zu klein geraten ist, sind externe Fernbedienungen (entweder im Garmin zumo oder als externe Fernbedienung) sehr ratsam, auch wenn wir das ein oder andere Zubehörgerät als sehr teuer empfinden. Beispielsweise liegt das VIRB X Multifunktional-Kabel für ein externes Mikrofon bei € 39,99!
Doch wer die Garmin VIRB XE zu seiner ActionCam kürt, der wird mit einer zuverlässigen und leichten Kamera von 152 g und einer Vielzahl an praktischem Zubehör belohnt und kann seine Freizeitaktivitäten mit den innovativen GPS-Widgets zu einem kreativen Videoclip für seine Familie, Freunde oder einem breiten Interessenspublikum anbieten. Der Hauptgrund für die Garmin VIRB X/XE wird die Implementierung der G-Metrix Daten sein. Ob die Videoschnittsoftware brilliant die Videodaten implementieren kann, zeigen wir in unserem nächsten Beitrag.

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Fotoshow: Garmin VIRB XE unter der Lupe