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So sieht die Zukunft aus: Motorrad mit dem Smartphone vernetzen

Auf der internationalen Motorradmesse EICMA in Mailand, Italien, präsentierte Bosch kürzlich ein Smartphone-Integrationssystem mit dem Namen „mySPIN“ für Zweiräder. Die moderne Vernetzung von Motorrädern steht aber auch bei BMW auf dem Programm. So ergibt es sich, dass Bosch seine Smartphone-Integrationslösung in einem BMW-Motorrad vorstellt. Mit „mySPIN“ soll es möglich sein ein Smartphone mit dem Motorrad zu verbinden, dafür steht dem Nutzer eine breitgefächerte Palette an Optionen und Funktionen zur Verfügung.

Für Autos ist die Smartphone-Integrationslösung bereits seit 2014 erhältlich. Nun wurde mySPIN für den Einsatz bei Zweirädern angepasst und ermöglicht den Austausch von Informationen: So können durch entsprechende Apps beispielsweise Staus umfahren oder Touren mit anderen Bikern geteilt werden. Bei der Entwicklung des Systems standen besonders die Vermeidung von Fahrerablenkung und die erhöhte Fahrsicherheit im Vordergrund. So ist mySPIN eine sehr minimalistische App, welche nur die wichtigsten Informationen auf dem Display des Zweirads anzeigt. Wenn das Smartphone mit dem Motorrad verbunden ist, lassen sich Inhalte des Telefons wie Kontakte oder Kalender, aber auch beliebte Apps, im Fahrzeugdisplay über Knöpfe und Drehregler am Lenker bedienen. So wird der Zugriff auf die Kontakte im Telefon oder die Eingabe des Ziels deutlich erleichtert.

myspin-motorrad

Flexibilität

mySPIN klingt zunächst wie eine statische Software, welche über eine festgelegte Reihe von Features verfügt, doch das ist zu widerlegen: Die App besitzt nämlich einen modularen Ansatz, welcher eine Anpassung an die speziellen Spezifikationen der jeweiligen Hersteller unterstützt. Dies läuft folgendermaßen: Der Motorradhersteller gibt an, welche Apps auf dem Motorrad verwendet werden können, indem er sie einer sogenannten White List hinzufügt. Diese Liste lässt sich flexibel aktualisieren und erweitern. Somit entscheidet der Hersteller über die Art und Anzahl der Apps, die auf seinen Motorrädern verfügbar sein sollen. Er kann die Funktionalität des Systems jederzeit ausbauen, indem er neue Apps hinzufügt. Darüber hinaus können Hersteller mit der App-Analytics-Funktion ermitteln, welche Apps besonders häufig verwendet werden und so das Angebot für die Kunden noch weiter optimieren. Die Datenschutzfrage ist hier natürlich noch etwas schwammig.

Wenn beispielsweise der Füllstand des Tanks niedrig ist, kann der Motorradfahrer so im Vorfeld über Tankstellen in der Nähe informiert werden. Zudem kann mySPIN auch als direkter Kommunikationskanal zwischen Fahrer und Hersteller genutzt werden, um Kundenservices zu erweitern. Somit klingt mySPIN im Großen und Ganzen nach einer äußerst praktischen Angelegenheit, gerade für Technik und Motorradliebhaber, wie wir es sind. Bosch will mySPIN laufend weiterentwickeln. Über die eigens eingerichtete E-Mail-Adresse developer.myspin@bosch.com können Entwickler, Zweirad-Fans und alle anderen Interessierten neue Ideen für Apps für Motorräder und Fahrräder oder andere Anwendungen im Powersports-Segment teilen. Die Palette an Apps, die über mySPIN verfügbar sind, wird lokal, regional und global ständig erweitert.

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Mit der Smartphone-App zum freien Stellplatz

Knapp 2500 Sensoren montierte die Robert Bosch GmbH während der letzten Monate auf insgesamt 15 Park + Ride-Plätzen entlang der S 2 (Schorndorf) und S 3 (Backnang). Das Prinzip über den Einsatz dieser Sensoren in Echtzeit die Parkplatzauslastung anzuzeigen funktioniert. Dies zeigte vor allem eine Demonstration im Park + Ride-Parkhaus in Backnang Mitte Oktober.

Bosch zeigt den beteiligten Kommunen und Vertretern wie es geht: Das Auto wird eingeparkt und schon Sekunden später wechselt die Anzeige im Internet auf Rot, der Platz ist belegt. Ausparken und die Anzeige zeigt grün, der Platz ist wieder frei.

Wie im Kleinen so im Großen

Dieses System soll nun auf elf weitere Stationen übertragen werden. Stefan Nordbruch, der Projektleiter im Bosch-Projekt Connected Parking sagt, dass in den nächsten Wochen der Testlauf auf allen 2500 vernetzten Stellplätzen von statten gehen soll. Anfang 2017 soll die elektronische Parkplatzerfassung dann in den regulären und massentauglichen Betrieb gehen.

Wie sehe ich freie Parkplätze?

Nun stellt sich bei einigen Lesern sicherlich die Frage, wo die freien Stellplätze überhaupt eingesehen werden können. Dies funktioniert leicht über die App und die Internetseite des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart GmbH (VVS). Doch dort werden nicht nur Echtzeit-Infos zu freien Parkplätzen zusammengefasst, sondern auch, ob tatsächlich mehr Autofahrer Busse und Bahnen nutzen, werden ein Gegensand begleitender Untersuchung sein.

parkplatz

Das Pilotprojekt an elf Stationen entlang der Linien S 2 und S 3 ist mit den Projektpartnern für eine Laufzeit von zwei Jahren vereinbart. In dieser Zeit werden die Belegungsdaten ausgewertet und nächste Schritte vorbereitet. Unter anderem muss ermittelt werden, welcher Aufwand für den dauerhaften Betrieb des Systems erforderlich ist. Erst dann kann in den politischen Gremien entschieden werden, ob die Erfassung der Belegungssituation nach der Projektphase weitergeführt und auf weitere Park + Ride-Anlagen ausgeweitet werden kann.

Wenn man bedenkt, dass es allein in der Region Stuttgart über 100 Park + Ride-Anlagen mit 50 bis 700 Stellplätzen gibt, wäre es mehr als sinnvoll ein solch strukturiertes System durchzusetzen.

#024 Teil 1 (Theorie): Einführung in die Motorrad Freisprechanlage von BlueBike

Beitragsbild zur 24. Videoepisode bei KMD zum Thema BlueBikeNachdem die Motorradsaison begonnen hat, sind die meisten Motorradfahrer noch mit der Reinigung und dem Aufladen der Batterie beschäftigt. Ein großer Teil hat diesen Vorbereitungsabschnitt aber schon hinter sich gelassen und einige Runden auf dem Moped gedreht. Nach einer gewissen Zeit wünscht sich der technik-affine oder kommunikative Motorradfahrer aber mehr. Wir leben im 21. Jahrhundert und wünschen uns ein elektronisches System am Helm, mit welchem wir unsere notwendige Kommunikation auch beim Motorradfahren fortführen können. Der Markt bietet aktuell einige Lösungen, die sich Bluetooth Gegensprechanlage nennen. Doch es gibt gewaltige Unterschiede, die sowohl in der Qualität als auch im Preis zu finden sind. Wir haben uns bereits zu Anfang des Jahres mit dem Thema beschäftigt und eine Menge Recherchen betrieben. Mit vielen Unternehmen haben wir gesprochen und diverse Features abgefragt. Am Ende unserer Recherchekette ist das Unternehmen Votronic Technology GmbH mit dem Produkt BlueBike hervorgestochen, auf welchen wir im theoretischen Teil unseres Specials zu Gegensprechanlagen den Fokus setzen.

Die kabellose Freiheit für die Motorrad-Kommunikation ist Motorrad- und Helmunabhängig und nennt sich BlueBike.

Was ist BlueBike?

BlueBike oder eben Bluetainment für Biker, ist ein auf Bluetooth-Basis aufgebautes Motorrad- Kommunikationssystem, das sich jedem Bedarf individuell anpassen lässt. Ganz gleich ob ihr Sportfahrer oder Tourenfahrer seid, die BlueBike Gegensprechanlage arbeitet ohne störende Kabel, das Headset mit der Elektronik ist professionell im Helm integriert und macht des Bikers große Freiheit sicherer und komfortabler. Dabei muss der Motorradfahrer weder auf kabellose Kommunikation noch Entertainment verzichten. Gegensprechen, Telefonieren, Navigieren und Musik hören in HiFi-Qualität – alles vollautomatisch – dabei die Hände am Lenker.

BlueBike plakativ erklärt

Schon gehört – was sind die Vorteile zu anderen Anbietern?

Um den Rahmen dieses Artikels nicht zu sprengen, werde ich mich als Autor nur auf die wichtigsten Punkte beschränken. In der Tat kann man an dieser Stelle viel mehr schreiben.

  • Neues Feature: NOTRUF – Funktion bei direkt eingebuchtem Handy (EU: 112)
  • Vollautomatische Umschaltung von Tel., Navi, Musik, Gegensprechen u. TeamTalk (s. auch Hinweis zum Video)
  • Voxsteuerung mit jederzeit verstellbarer Mikrofon-Ansprechschwelle
  • Individuelle Lautstärkeregelung der 4 Hauptfunktionen
  • Funktionsansagen: z.B. Mikro ein, Besetzt, Akku schwach, u.s.w.
  • neu: 2 A2DP Musik-Verbindungen im stand by Betrieb  (z.B.: Navigationseinheit und Smartphone)
  • Bis zu 1-Watt Musikverstärker (Vergleich zu anderen Anbietern: ca. 0,2 Watt)
  • 3-Watt-Lautsprecher (max. 0,5 Watt andere) – keine Verzerrungen
  • Batterielaufzeiten 25 Std. unter Vollast plus Laden im Betrieb
  • AVRCP zum Steuern der MP3 Funktionen im Handy vom Helm aus.
  • Automatische Lautstärkeanpassung
  • Reichweite ca. 700m (je nach Umgebungsbedingung, Sichtweite)
  • TeamTalk-Modus für beliebig viele BlueBiker alle Funktionen bleiben erhalten
  • separate 12V-Schnelllademöglichkeit am Motorrad, im Betrieb + 230V  ( 1 – 3 h )
  • Telefon und Navi parallel  einbuchbar  (neu: auch mit Musik wahlweise abrufbar )
  • Automatische Rufannahme
  • Wahlwiederholung
  • Sprachwahl oder Sprachsteuerung (wenn vom Mobiltelefon unterstützt)
  • Alle Pairings bleiben gespeichert (bis 4 Geräte)
  • In fast alle Helme montierbar und auch demontierbar
  • 24 Std. telefonischer Support (0171-9755007)
  • Hoher Tragekomfort (professioneller Einbau)
  • Elegante Optik und Habtik  auch für Handschuhe (nur Bedienfeld sichtbar)
  • 3 Jahre Herstellergarantieauch auf den Akku
  • Einbindung von Funk (BlueCenter – optional) – alle Funktionen bleiben erhalten
  • 100% entwickelt und produziert von Motorradprofis in Deutschland

Lust auf den Einbau bekommen? Bei dieser Vielzahl an Funktionen stellt sich die Frage, ob alles auch zu leicht zu bedienen ist? Das wird unser zweiter Praxisteil in Kürze auch klären.

Was wird in den Helm verbaut?

Wer sich für BlueBike entscheidet, sendet seinen Helm einfach nach St. Ingbert, wo er fachgerecht erweitert wird. Hier wird dann die Elektronik-Box, Mikrofoneinheit, Lautsprecher und der Akku im Helm verbaut.

Wie funktioniert das Pairen

Das Pairen oder Einbuchen eines Bluetooth-Gerätes in die Kommunikationsanlage erfolgt nur einmal, danach finden sich die Geräte nach dem jeweiligen Einschalten automatisch wieder! Das Pairen ist immer nur dann notwendig, wenn ein neues Gerät (z.B. ein neues Smartphone) mit dem Helm verbunden werden soll.

Grundsätzlich ist es wichtig zu erwähnen, dass alle Geräte mit der „OFF-Taste“ auszuschalten. Kürzlich erfolgte Einstellungen (inkl. Pairing) können verloren gehen, wenn der Akku zum Ausschalten gezogen wird.

Erwartungen für den Praxisteil

Helmkommunikation 2.0 ist bereits das Thema auf der diesjährigen Motorradmesse in Dortmund gewesen. Ganz gleich, mit wem wir auf der Messe hinsichtlich moderner Gegensprechanlage und Helmkommunikation für Motorradfahrer gesprochen haben, wir haben stets die Empfehlungen Richtung BlueBike erhalten. Die Meßlatte ist damit hoch angesetzt. Wir erwarten eine einfache Bedienung während der Fahrt, die in der Tat das Telefonieren, Abhören und Leiten des Navigationssystems erlaubt und zu guter Letzt die Sonderfunktionen bei einem Smartphone oder weiterer externer Peripherie zulässt. Das kann die Spracherkennung, aber auch die Wahlwiederholung oder das Vor- und Zurückspulen von diversen Titeln sein.

Weiterhin spannend bleibt die Frage, ob der Motorradfahrer auch während der Fahrt das System benutzten kann. Denkt man an all die unterschiedlichen Funktionen und Wahlweisen? Eines ist sicher: Wir würden das System in unserem beliebten Motorradportal nicht vorstellen, wenn wir es nicht als geeignet genug eingestuft hätten. Spannende Erkenntnisse werden wir liefern können und wer sich mit dem System auseinandersetzt, wird es auch bestens bedienen könne.

Video: Episode 024 Teil 1 (Theorie): Einführung in die Motorrad Freisprechanlage von BlueBike

Hinweis zur Aussage im Video

  • Der Moderator spricht oft von „TeamTalk“ – wir meinen aber das Gegensprechen. Das sind zwei Paar Schuhe:
  • Gegensprechen ist Vollduplex zwischen zwei BlueBikern
  • TeamTalk ist Halbduplex mit beliebig vielen BlueBikern

Informationen zum Unternehmen

Votronic Technology GmbH

Willy-Voit-Straße 1

66386 St. Ingbert

Tel.: +49 (0) 68 94  92 55-0

contact@bluebike.com



Schönere Tourenaufzeichnung mit neuen Apps für Rennrad-Fahrer und Mountainbike-Fans plus Zubehör (Gewinnspiel)

Nicht selten haben sich die Fahrradfahrer unter uns Tourenfahrern gefragt, ob es geht: Das Smartphone als perfekter Radcomputer? Dafür benötigt der Nutzer die richtigen Bike-Apps und im Special des Internetportals iPadBlog beweisen die Damen und Herren mit den Apps des Monats im Juli 2013 – Radsport-Apps wohin die Reise gehen soll. KissMyDrive befragte die Eventagentur EK Global Links GmbH in Bad Homburg, auf welches Unternehmen ein Fokus gesetzt werden sollte. Schliesslich tummeln sich mittlerweile viele Event- und Sportfirmen in dem Bereich Selbstmessung. Das Unternehmen Runtastic wird an dieser Stelle genauer angeschaut. Auch dieses Unternehmen weist darauf hin, dass die neue Bike-Apps, Sensoren und Halterungen auf den Markt gebracht haben.

runtastic logoRuntastic startet mit einer Radsport-Initiative in die Saison 2013: Erstmals sind die Mobile Apps „Road Bike“ und „Mountain Bike“ als Android-Version erhältlich. Die Fahrrad-Apps fürs iPhone, bereits seit 2012 auf iTunes erhältlich, wurden bei dieser Gelegenheit umfassend überarbeitet. Gleichzeitig zur neuen Software bringt Runtastic neues Zubehör auf den Markt, welches das Smartphone zum wahrscheinlich besten Radcomputer aller Zeiten macht: Der „Runtastic Speed“-Sensor, der „Cadence“(Trittfrequenz)-Sensor sowie der Runtastic Herzfrequenz-Brustgurt zeichnen die Leistungen des Radsportlers noch exakter und umfassender in der App auf. Das Runtastic Bike Case positioniert jedes Smartphone sicher geschützt und ergonomisch perfekt platziert am Radlenker. (mehr …)